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Tipps & Tricks von der Oma

Rund um Kochen & Küche
 
Unsere Großmütter brauchten keine mikrobiologischen Labortests, um zu wissen, bei welchen Temperaturen der Germteig am besten aufgeht, oder warum sich warme Butter besser mit Eiern, Zucker und Zimt verbindet als kalte. Die Erfahrungen, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden, haben noch heute Bestand. Hier haben wir die besten TIpps und Tricks für Sie zusammengefasst:
  • Warum waren Omas Torten und Kuchen immer so besonders flaumig? Das lag vermutlich am Eischnee. Man muss eine völlig fettfreie, trockene Rührschuüssel nehmen, das Eiklar sehr lange bei nicht allzu hoher Geschwindigkeit schlagen (kleine Luftbläschen sind stabiler als große) und zuletzt den fertigen Schnee mit einem Löffel Kristallzucker ausschlagen. Dann bleibt er so luftig-fest, dass er den Kuchen leicht macht.
  • Brot wegzuwerfen, wäre für Oma nie in Frage gekommen. Dunkles Brot lässt sich leicht wiederbeleben, wenn es trocken und hart geworden ist: Einfach eine halbe Stunde lang in ein frisches, nasses Geschirrtuch wickeln und anschließend im Ofen aufbacken.
  • Jede Oma beherrscht den Trick mit den Gegensätzen von süß und salzig: Bei pikanten Speisen wie geschmortem Gemüse, Fleischragouts, Gulasch, etc. intensiviert sich der Geschmack durch eine kleine Prise Zucker. Umgekehrt gewinnen Kuchen, Kaiserschmarren oder Obstknödel durch ein klein wenig Salz.
  • Salz war für die Großmütter überhaupt eine Geheimwaffe: Wenn man Saucen mit Mehl bindet und vorher das Mehl mit etwas Salz vermischt, klumpt es nicht. Filterkaffee schmeckt weniger bitter, wenn eine Prise Salz ins gemahlene Kaffeepulver gemischt wird. Beim Anbraten von Fleisch in heißem Öl lassen sich Fettspritzer vermeiden, indem man das Öl leicht salzt. Das Salz bindet nämlich das Wasser, das von der Fleischoberfläche austritt – dieses Wasser ist der eigentliche Grund, warum das Fett spritzt.
  • Milch brennt beim Erwärmen nicht an, wenn man ganz wenig kaltes Wasser in den Topf gibt, gerade so, dass der Boden nass ist.
  • Dass man Bananen und Äpfel nicht gemeinsam aufbewahren darf, wusste Oma genau – allerdings vermutlich nicht, warum. Äpfel strömen ein Gas namens Ethen aus, das den Reifungsprozess der Bananen beschleunigt und sie schnell braun und matschig werden lässt.